Pilgerreise Heiliges Land 2014

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Kirche der Seligpreisungen - Taubental - Petrusfisch zu Mittag - Haifa - Karmel - Nazareth bei Nacht

Der Erscheinungszeitpunkt dieser Fotos ist nicht exzessiven Pilger-Genüssen downtown Nazareth zu verdanken, sondern schlicht dem nicht verfügbaren Internet im vorigen Hotel.

[Zur Ansicht der Galerie mit größeren Fotos: auf das erste Foto klicken]

 

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Wieder ist ein voller Tag an sein Ende gekommen. Die vielen Eindrücke füllen Kopf und Seele. Den Magen füllt das viele Essen. Aber der Reihe nach!

Heute war Shibly gnädig - wir mussten erst um 8 Uhr fertig für den Bus vor dem Hotel stehen. Shibly ist unser Guide. Er ist ein muslimischer Palästinenser aus Bethlehem, der in Marburg und Frankfurt studiert hat. Er ist auf der Suche nach dem besten Rezept für Flammkuchen und ungemein flexibel. Anders geht das bei unseren Ansprüchen auch nicht.

Zunächst haben wir den gestern ausgelassenen Besuch der Kirche der Seligpreisungen nachgeholt. Das Wort „Beatitudes” drückt die Schönheit dieser Worte Jesu noch einmal besonders deutlich aus. Mit uns waren fünf Busse voller Kreuzfahrer in der wunderbaren Parkanlage. Nein - nicht übriggebliebene Ritter von vergangenen Kreuzzügen, sondern Landgänger eines Kreuzfahrschiffes, dass in Haifa einen Tag Pause macht. Die machen vor allem als Schlange vor der Toilette ein Problem. Zurück zu den Seligpreisungen. Der Park der Franziskanerinnen ist zauberhaft. Die Kirche voller ernster Beter, die oft schon am Eingang der Kirche auf die Knie fallen.

Nach dem Kirchenbesuch dann die Wanderung durch das Taubental. Die war auch für Shibly neu. Wir wurden für die Mühe des zweistündigen Weges reichlich belohnt. Hohe Felswände, voller Wohnhöhlen der antiken jüdischen Widerstandskämpfer säumen den Weg. Wir bestaunen Zugvögel, die im Aufwind Höhe für den Weiterflug gewinnen, eine verirrte Schildkröte und eine Herde putziger Klippdachse. Die Gruppe lässt sich viel Zeit. Es wird zu einem meditativen Weg, voller Natureindrücke, die wohl auch Jesus hatte, als er vor 2000 Jahren diesen Weg nutzte.

Zur Belohnung für die Mühe des Weges durften wir Petrusfisch am Ufer des See Genesareth essen.Die einen nahmen das Filet, die anderen mussten sich durch die zahllosen Gräten des kompletten Fisches kämpfen. Die Vorspeisen sind ein Gedicht. Das macht Lust auf einen weiteren Besuch. Den Mittagsschlaf gab es auf dem Weg nach Haifa, etwa eine Stunde, also genug, sogar für ausgesprochen geübte Mittagsschläfer.

Auf dem Karmel in der Kirche Stelle Maris feiern wir unseren ersten längeren Gottesdienst. Gebetet und gesungen haben wir an jeder Station, aber hier nehmen wir uns eine Stunde Zeit, um in Ruhe zurückzuschauen und um Gottes Geist für die weiteren Tage der Pilgerreise zu bitten. Der Karmel ist seit altersher ein Ort der Gottessuche. Im Alten Testament erlebt hier Elia eine entscheidende Bestätigung seines Glaubens. Auf uns kommt Gott ja eher leise zu. Wir gehen mit aiufmerksamen und offenen Herzen unseren Pilgerweg.

Jetzt und 22 Uhr ist der größte Teil der Gruppe zum Nachtspaziergang in die Altstadt von Nazareth gegangen. (10 Min vom Hotel entfernt). Darum werden weitere Fotos wohl etwas auf sich warten lassen, denn der Wecker klingelt um 6:30 schon wieder.

Ein Wort zur Sicherheitslage. Hier in Galliläa, auch an der Grenze zum Libanon und zu Syrien ist nichts vom Krieg zu spüren. Wir erleben ein Israel, in dem fast überall gebaut wird, die Ernte eingebracht wird und wir Pilger herzlich willkommen sind. Für uns Pilger gibt es vielleicht eine Sonderwelt, aber selbst der einsame Gang durch das Taubental war für den Guide absolut kein Sicherheitsproblem. Auf dem Klettersteig über uns turnten übrigens ganze Schulklassen. Wer zu hause also noch große Sorgen hat, kann wirklich aufatmen. Es geht uns supergut! Es ist sicher hier.

See Gennesareth - Jordan(quellen) - Dan (alttestamentliche Stadt)- Caesarea Philippi - Kafarnaum - Tabgha (Brotvermehrungskirche)

[Zum ansehen der Galerie mit größeren Fotos: erstes Foto anklicken]

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Sehr früh, nein viel zu früh ging es los. Doch mit nur kurzer Verspätung saßen wir um 7:30 all im Bus. Der obligatorische Stau in Nazareth und Kana hat uns nicht erfreut. Einmal andere Assoziationen von Nazareth und Kana als Verkündigung und Hochzeitswunder. Am See dann die simple und dennoch unbeschreibliche Bootsfahrt. Nachdem wir die Erzählung von der Stillung des Sturms durch Jesus gehört hatten, 10 Minuten Stille auf dem See. Wer das nicht erlebt hat, kann kaum nachvollziehen, wie wunderbar das ist.

Der Naturpark Dan an den Jordanquellen führt uns in Dreiländereck Libanon, Syrien Israel. Zu Hause rechnet man bei diesen Ländernamen mit Granaten, wir erleben einen wilden Naturpark, klare Quellen und Zugvögel, die Station auf dem Weg nach Afrika machen. Cäseräa Phillipi bringt den ganzen Gegensatz zwischen der biblischen Erzählung bei Matthäus und der heidnischen Tempelanlage an der zweiten Jordanquelle. Während Herodes seinem Kaiser Augustus einen Tempel baut, weil der sich Sohn Gottes nennen lässt, verkündet Jesus sein Königtum, das am Kreuz enden wird.

Weiter geht die Fahrt auf den Golan. In einem Drusendorf gibt es den Mittagimbiss. Fallavel und dünnes Fladenbrot mit Quark und Sesamsoße. Der Blick auf den Wasserspeicher, der gleichzeitig Freizeitsee ist, ist inklusive.

Am See zurück schlendern wir durch Kapharnaum. Hier die die Gegenwart Jesu besonders greifbar. Ebenso in Tabgha, dem Ort der wunderbaren Brotvermehrung. Die Kirche der deutschen Benediktiner beeindruckt durch ihren schlichten und würdigen Stil. Unser „Ubi Caritas“ erklingt in mehreren Stimmen. Ein tiefer Abschluss für einen vollen Tag.

Das Wetter ist super – nicht zu heiß, kein Regen aber hier und da eine Wolke, die Schatten spendet. Das Buffet im Hotel wieder reich gedeckt, vor allem der Humus schmeckt einzigartig. Jetzt sitzen wir fast alle beim Glas Wein in der Lobby

Wir grüßen heute: erstens alle, zweitens besonders an die Lydias.

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