Entspannungstag am See Gennesareth

Nach den vielen, oft sehr gedrängten Eindrücken der vergangenen anderthalb Wochen tat es gut, einen letzten Tag in Entspannung zu verbringen: Erlebtes noch einmal Revue passieren zu lassen, ein paar Dinge nachzulesen und in einen Zusammenhang zu bringen und nicht zuletzt ein wenig die Seele baumeln zu lassen. Das Kibbuz Ein-Gev am Ostufer des Sees, direkt gegenüber Tiberias, war hierfür wie geschaffen. Nach einem sonnigen Tag mit sehr ruhigem See kam wie aus dem Nichts Wind und Wellengang in beachtlichem Ausmaß auf, legte sich gegen Abend aber wieder, so dass Vesper und ein fröhlicher Abend am See möglich waren. Manch einer fühlte sich zwischenzeitlich an die biblische Stillung des Seesturms erinnert:

Mk 4,35-40:

Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren. Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; einige andere Boote begleiteten ihn. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?

Gruß nach Hause!

Georg Komesker

 

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