… und dann ist eine erlebnisreiche Pilgerreise zu Ende.

Den Abschluss begingen wir mit einer Vesper unter den Palmen am See Genesareth. Dort leerten wir einige Flaschen israelischen Rotwein und palästinensischen Arak. Der Monduntergang über Tiberias ließ nichts zu wünschen übrig.

Der Aufbruch um acht Uhr war von unseren müden Gesichtern geprägt. Pünktlich um 11 waren wir an der Petruskirche in Jaffa. Shibly musste hier schon Abschied nehmen, eine neue Gruppe wartete früher auf ihn, als geplant. Wir sind unserem Shibly dankbar für die frohe und liebenswürdige Art, und sein Land Palästina und die Heimat Jesu nahezubringen. Good By und Salem.

Zwar hatten wir zum Abschlussgottesdienst die Kirche nicht für uns, aber die Flöte zur Abschlussmeditation hat die anderen Besucher beruhigt. In eine schöne Schale aus Abu Gosh legten wir unsere Erlebnisse und unseren Dank. Mit Wasser aus dem Jakobsbrunnen gaben wir uns gegenseitig noch den Reisesegen.

Ein kurzer Weg durch Jaffa bleibt noch, ein Imbiss und dann fahren wir zum Flughafen. Die strengen Kontrollen haben wir hinter uns. Jetzt bleibt nur das Warten auf den Flieger.

Es war eine erlebnisreiche und spirituell gefüllte Pilgerfahrt. Zu keiner Zeit hatten wir Sorgen um unsere Sicherheit. Oft haben wir Orte mit sehr vielen anderen Pilgern geteilt und so die globale Dimension des Christentums erfahren dürfen. Aber auch stille Plätze durften wir genießen. Genug der Worte.

Ich komme wieder.

Schalem und Salem