2. Ökumenischer Kirchentag in München Mai 2010

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Weiterlesen ...Ich habe in München Hoffnung erlebt. Vor sieben Jahren war für mich das Leiden über die Trennungen deutlicher spürbar. Jetzt haben wir zusammen gefeiert, diskutiert und uns darin bestärkt, dass wir in unserer Verschiedenheit auf dem Weg zu einer neuen Einheit sind.

Weiterlesen ...Na siehste, es geht doch, vor der Messehalle gibt es ein kleines Stück Himmel Weiß-Blau – ganz bayrisch und lang ersehnt nach zwei Tagen Dauerregen.

 

 

Das Auto steht im Parkhaus und heute mittag wird gepackt. Aber heute habe ich noch einiges vor.

Weiterlesen ...Bibelarbeit mit Abt Odilo Lechner. Er schafft es in zwei Minuten vom Matthäusevangelium über Jesaja und dem Heiligen Benedikt zu Karl Valentin und wieder zurück zur Benediktsregel, alles im Thema, alles gehaltvoll, mit Spaß und Ernst. Der katholische Abt und ein evangelischer Bläserkreis – das ist Ökumene zum Greifen

 

 

 Weiterlesen ...Danach noch einmal ein Forum – diesmal Spiritualität: "ist Gott ein Du?" Während ich den ersten Teil des Beitrages noch hoch lade, geht es los. Es sind bestimmt 2000 Menschen in der Halle. Gute Statements, angeregte, ja sogar kontroverse Diskussion.

 

 

Weiterlesen ...Fritz Baltruweit kenne ich nur von den Credits aus Liederbüchern. Heute mittag gestaltet er ein offenes Singen in Halle A4. Ich habe noch Zeit bis zum Dienst am Stand, also los.

Diese Stunde gefällt mir gut, zwar kenne ich die Lieder überwiegend nicht, aber die Band spielt engagiert und der Sänger und Liedermacher nimmt alle mit: um mich singen junge und alte – so soll es sein.

 

Weiterlesen ...Das mit dem Abbauen hatte ich mir einfacher vorgestellt. In wenigen Minuten waren die Wände leer und alles um 17:00 in den Kisten verstaut. Das Auto darf aber nicht zur Messehalle, sondern muss zum Vorparken ans andere Ende des Messe-Geländes. Dort erfahre ich, dass ich von dort nur los komme, wenn ich den Stand-Abnahmeschein der Hallenleitung vorlege. Also die 1,5km zu Fuß zurück. der Abnahmeschein ist schnell da und wieder zum Auto. Jetzt stehe ich um 18:00 in einer Warteschlange, damit nicht zu viele Autos sich an der Messehalle drängeln. Erst um 19:00 bin ich dran und darf wieder zur Halle fahren um unsere Sachen einzuladen.

Die Heimfahrt verläuft problemlos und gegen 0:00 kommen wir wohlbehalten in Wetzlar an.

Heute habe ich keinen Dienst am Stand und somit Gelegenheit, diesen Kirchentag aus der Sicht der Besucher zu erleben.

Weiterlesen ...Da mich mein Schwager mit dem Auto mitnimmt, bin ich rechtzeitig zur Bibelarbeit um 9:30 in der Messe. Durch eine persönliche Fehlplanung lande ich nicht bei Odilo Lechner OSB (der kommt erst am Samstag) sondern bei einer methodistischen Bischöfin. Na gut, dann ist das so. Der Chor singt Lieder, die ich nicht kenne, aber es gibt ja eine Liederbuch.

 

 

Weiterlesen ...Danach ein Podium “Wie hälst du’s mit der Religion?” Empirische und philosophische Perspektiven.

Zunächst Dr. Rieger von der Bertelsmann-Stiftung, der die Ergebnisse einer empirischen Erhebung zur Religiosität präsentiert.

 

 

Weiterlesen ...Anschließend ein philosophischen Vortrag mit anschließender Diskussion. Ich habe lange keinen philosophischen Vortrag gehört, aber das ist hier gut. Es geht um die Fragen: Was ist Religion, welche Rolle hat Religion in einer segmentierten Gesellschaft, wer versteht sich warum als relgiös, wie unterscheide ich religiös/nicht religiös, etc. Die gut 1,5 Std. vergehen schnell – ein gutes Zeichen.

 

 

Weiterlesen ...Danach zum ökumenischen Internetcafe. Hier hatte ich mehr Workshop-Atmosphäre erwartet, es finden sich vor allem die Präsentationsstände christlicher Medienanbieter. Und jetzt gehts zu einem Forum “Wo Glauben erfahren”, an dem auch Nina Hagen auftritt.

 

 

 

Nachtrag: Gestern war nicht mein Tag mit der Planung. Nina Hagen kommt erst am Samstag und da habe ich keine Zeit.

Weiterlesen ...So bin ich halt über und durch die Hallen gelaufen, habe liebe Menschen getroffen und auch etwas zu Essen gefunden. In der Halle der Bistümer hat mich der Stand unseres Bistums enttäuscht. Eine Sitzecke mit Bildern der Staurothek – ich glaube unser Bistum hätte mehr zu bieten. Super der lebendige Auftritt der Nord-Bistümer.

 

 

Weiterlesen ...Eine der häufigsten Reaktionen auf unser Spiel “Wer ist katholisch – wer ist evangelisch”. Die Tafel zeigt 36 Christen aus den beiden Domgemeinden. “Das geht doch gar nicht”, “Wie soll man das den sehen” waren die häufigsten Sätze wenn wir die Vorbeigehenden eingeladen haben, eine Runde mit uns zu spielen. Und doch zeigte sich im Verlauf von fast jeder Spielrunde: Wir haben irgendwie stereotype Vorstellungen in uns, wie wohl ein Evangelischer oder eine Katholische aussehen, ein super Anknüpfungspunkt, um über Konfessionen und Ökumene miteinander ins Gespräch zu kommen. Ja und für manche war es einfach auch nur ein kleines Gewinnspiel.

Und zum Schluss waren fast alle der Meinung: Super Idee! Danke schon mal an alle, die sich auf das kleine Spiel eingelassen haben!

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Einige mussten schon nach 5:00 Uhr in Giessen am Bahnhof sein, andere starteten um 7:30 am Dom. Alle vom Team sind gut in München angekommen. Seit 16:30 steht der Stand so wie es sein soll, alle Bilder sind aufgehängt. Auch das Spiel “Wer ist katholisch – wer ist evangelisch?” wurde bereits mit passenden Bildern bestückt. Morgen früh um 10:00 beginnt die erste Schicht – wir sind gespannt.

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