IMG 1744 4aIm Rahmen eines Familiengottesdienstes wurden die vier neuen Ministrant/inn/en rund 250 Gottesdienstbesuchern namentlich vorgestellt und in ihr Amt eingeführt. „Wenn Mädchen und Jungen im Ministrantendienst eingeführt werden ist das für jede Gemeinde ein Grund sich und dies auch im Gottesdienst zu zeigen“, betonte Kaplan Michael Brien, als er die Neuen begrüßte. Von den Gottesdienstbesuchern wurde die Bereitschaft zum Dienst am Alter mit viel Beifall aufgenommen.

Anschließend durften sie erstmals ihre neuen Gewänder anziehen. Den grünen Talar und das weiße Rochett. Zur Zeremonie gehörte auch die Überreichung der gesegneten Brustkreuze, durch die beiden Oberministrantinnen Karina Scharmann und Theresa Tran. „Tragt dieses Kreuz zum Zeichen, dass ihr in den Dienst von Jesu Christi berufen seid“. Karina und Theresa gratulierten den „Minis“ im Namen ihrer 30 Mitstreiter/innen am Dom. Sie wünschten ihnen viel Freude an ihrem Dienst und auch die dazugehörige Zuverlässigkeit.
Seit Wochen waren die „Anfänger“ vom Kaplan und den beiden Oberministrantinnen auf ihren großen Tag vorbereitet worden. Ob der Umgang mit dem Vortragekreuz oder den Kerzen, Handreichungen bei der Gabenbereitung oder die feierliche Begleitung zum Lesepult, wo der Priester das Evangelium verkündet. Alle Aufgaben müssen eingeübt werden und der Sinn des Ganzen verstanden werden. Auch der Umgang mit dem Weihrauchfass wurde geprobt und die liturgischen Geräte erklärt, obwohl die Neuen zunächst nur den Kerzendienst ver-sehen.
Obwohl die „Anfänger am Sonntag“ sehr nervös waren, meinte Sonja Lehle „Ich freue mich auf die Gemeinschaft und den Dienst am Altar, zumal wir eine ganz tolle Truppe sind“. Anschließend erklärten die Oberministrantinnen der Gemeinde, dass die Messdiener in den wöchentlichen Gruppenstunden nicht nur den Altardienst üben, auch Gesellschaftsspiele, Eis essen gehen oder gemeinsame Wochenende und Ausflüge ständen auf dem Programm.
Freude herrschte auch bei dem zukünftigen Bezirksdekan Martin Weber darüber, dass sich im Wetzlarer Kirchenbezirk über 250 junge Menschen bewusst für den Dienst am Altar entschieden haben. Das sei in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr.
Auf die Frage, ob sich gegenüber früher beim Dienst am Altar etwas geändert habe lachte Dompfarrer Peter Kollas. „Ja, heute muss man vor jedem Gottesdienst fragen, ob alle Ministranten ihr Handy ausgeschaltet hätten. 

Gruppenbild Die neuen Ministranten in der ersten Reihe sind v.l. Samuel Potempa, Sonja Lehle, Konstantin Schliefer und Josef Tran. Mit dabei beim Einführungsgottesdienst ihre Mitstreiter und Kaplan Michael Brien

Bericht und Foto: Werner Volkmar