Liebe Mitreisende! Liebe "Zuseher" zu Hause!

Ich werde als "Erstreisende" in dieses merkwürdige, spannende, verwirrende, gleichzeitig heilig und unheilige Land meine Eindrücke hier wiedergeben. 

Die Vorfreude steigt, mit dem Lesen und Vorbereiten in den Reiseführern wird mir mehr und mehr bewusst, dass ich WIRKLICH an diese Orte fahre, deren Namen mir seit der Kindheit so vertraut sind. Es steigen auch die Stapel der bereit gelegten Sachen, was brauche ich wirklich? Fragen über Fragen.

Werde ich berührt werden? Oder wird vor lauter vordergründigem Touristengewimmel nichts zu spüren sein? (Norbert hat ja schon eine Antwort gegeben s.u.) Ich muss abwarten und auf die "Ritze" hoffen, den Zwischenraum, in dem Gott mich anrühren möchte. Ich hoffe, Er tutˋs.

Oder werde ich nur abgestoßen von dem ganzen drumherum? Bekomme ich genug "eigenen Raum", um meine Eindrücke zu verarbeiten? Ich finde es schon gut, dass Pausen und Verweilmomente eingeplant sind.

Zur Vorbereitung habe ich mir den Dokumentarfilm "Im Haus des Vaters gibt es viele Wohnungen" über die Grabeskirche in Jerusalem angeschaut und war überrascht, erstaunt und auch ein wenig schockiert über die 6!! Konfessionen, die sich den Platz und die Zeit am Heligen Grab nicht gönnen. Wie ein Kindergarten... (was haben wir es gut im Dom mit nur 2 Partnern.... :-)

Am Samstag 18.10. treffen wir uns in St. Elisabeth um 18.30 Uhr und beginnen dort unsere Reise, jedenfalls die, die in bzw. nahe Wetzlar wohnen.

Wir hoffen auf die Begleitung im Gebet von den Daheimgebliebenen und nehmen unsererseits unsere lieben Menschen im Herzen mit.

Shalom

Mechthild Komesker / emkowz