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Katholische Pfarrei
Unsere Liebe Frau Wetzlar

Ökumene und Simultankirche

In Wetzlar teilen sich evangelische und katholische Christen den Dom als Gotteshaus (sog. Simultankirche). Wann die gemeinsame Nutzung ihren Anfang genommen hat, lässt sich heute nicht mehr ganz genau feststellen, fundierten Recherchen zufolge kommen die Jahre 1525, 1542 oder 1565 hierfür in Frage.
Sind Simultankirchen an sich schon recht selten, so ist es in Wetzlar eine Besonderheit, dass beide Konfessionen den gleichen Gottesdienstraum und Altar nutzen. Das ist allerdings erst seit dem Ende des 2. Weltkriegs der Fall, da ein Bombentreffer im März 1945 den Lettner, den „Raumteiler“ zwischen (katholischem) Chor und (evangelischem) Haupthaus des Doms zerstörte. Diese Trennwand wurde bewusst nicht wieder aufgebaut.
Regelmäßige ökumenische Feiern führen heute beide Konfessionen am Pfingstmontag, zu Silvester und zum Totengedenken im November zusammen.

Weiterlesen ...Schon eine Stunde vorher strömten die Menschen zusammen und der (vermutlich nicht ganz unberechtigte) Eindruck entstand, dass das nun folgende Ereignis den Höhepunkt des ökumenischen Gemeindelebens darstellt, zumindest was die Besucheranzahl angeht.

Weiterlesen ..."Alle Jahre wieder" - und immer ein Höhepunkt für beide Domgemeinden wie auch den Wetzlarer Fasching an sich.

Besonders deutlich wurde dies am 09.02.2013. Bereits eine halbe Stunde vor Matinee-Beginn war kaum noch ein Sitzplatz im Dom zu bekommen.

Weiterlesen ...Horst Christill, Dietrich Bräutigam & Friends präsentierten im randvollen Dom zu Wetzlar mit der Faschings-Matinee wieder einen kulturellen Höhepunkt.

 

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Vielerorts, so auch in Wetzlar, wird der Pfingstmontag regelmäßig als Tag der Ökumene begangen: Evangelische und katholische Christen feiern im Dom gemeinsam Gottesdienst.
Dieser ist besonders als Fürbitt- und Segnungsgottesdienst gestaltet. Etliche ehrenamtliche Helfer/innen und der Malteser-Hilfsdienst sorgen dafür, dass auch gehbehinderte Bewohner/innen des nahe gelegenen Altenheims Gelegenheit haben, den Dom zu besuchen.
Im Gottesdienst kann jede/r Besucher/in sich mit einem persönlichen Anliegen an eine/n der Zelebrant/innen wenden und hierfür einen Segen erbitten.