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Katholische Pfarrei
Unsere Liebe Frau Wetzlar

DSC00591aFür die meisten von uns war er „schon immer“ der „Mann von der Zeitung“: Werner Volkmar hat über 40 Jahre lang Pressearbeit mit ungeheurer Konstanz, Hartnäckigkeit und Verlässlichkeit für das katholische Leben in Wetzlar und darum herum geleistet.
Im Gottesdienst im Dom am 16.01.2022 wurde nun bekannt, dass er diese Arbeit aufgibt.

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung, Georg Schiller, dankte Werner Volkmar herzlich dafür, dass er sich über so lange Zeit in den Dienst der Gemeinschaft gestellt hat und verabschiedete ihn mit nunmehr 85 Jahren „ein zweites Mal“ in den wohlverdienten Ruhestand. Dabei ließ er nicht nur die Pressearbeit, sondern auch das weitere ehrenamtliche Engagement Werner Volkmars Revue passieren. Mit Rücksicht auf den anschließenden evangelischen Gottesdienst im Dom verzichtete er allerdings auf eine detaillierte Aufzählung.
„Kein Fest war Ihnen zu klein, kein Konzert zu groß, kein Ort im Bezirk zu weit entfernt und keine Zeit zu unpassend, dass Sie nicht dort gewesen wären, Ihre Eindrücke in Worten und Fotomotiven festgehalten und sie in der Wetzlarer Neuen Zeitung einem großen Publikum zugänglich gemacht hätten.“ – so brachte es die Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Mechthild Komesker, auf den Punkt. Dabei sprach sie auch Ehefrau Anneliese Volkmar ihre Anerkennung aus, die in den vergangenen Jahrzehnten an Sonn- und Feiertagen oftmals zu Gunsten der Pressearbeit ihres Ehemanns zurückstecken musste.
Begonnen hatte Werner Volkmar am 14.11.1980 mit einem Artikel über den Einzug der Redemptoristen vom Glaubensdienst am Geiersberg. Zu dieser Zeit wurde der Artikel auf der Schreibmaschine getippt und Ehefrau Anneliese ließ den Schwarz-Weiß-Film am Montag früh schnell entwickeln und Abzüge anfertigen. Text und Abzüge wurden dann bei der Lokalredaktion eingeworfen. Werner Volkmar ging mit der Zeit und stellte erst auf Farbfilm, dann auf digitale Berichterstattung um.
Nicht immer war es selbstverständlich, dass alle Artikel auch zeitnah veröffentlicht wurden; da brauchte es manchmal schon etwas Nachdruck. So machte sich Werner Volkmar im Laufe der Zeit einen Namen bei der Zeitung und wurde von ihr auch für Berichterstattung zu anderen Sachgebieten in Anspruch genommen.
Wie viel hunderte Artikel Werner Volkmar letztlich für die Zeitung schrieb, hat nicht einmal er selbst gezählt.
Ein Vokalensemble unter der Leitung von Dom- und Bezirkskantor Valentin Kunert wünschte musikalisch „Viel Glück und viel Segen“, Pfarrer Hofacker überreichte abschließend eine kleine Sammlung guter Tropfen.
Ein Nachfolger für Werner Volkmars Pressearbeit ist noch nicht gefunden.

Fotos + Bericht: Georg Komesker